Mountainbike Duratec Torain C1 29 Zoll
4. Juli 2011Obwohl mein altes Rad dank regelmäßiger Wartung in gutem Zustand ist, habe ich mich entschieden, ein neues Rad anzuschaffen, denn das alte ist mir viel zu klein und das Fahren darauf geht eher gegen meine Gesundheit.
Nach einer ersten Bestandsaufnahme kam ich zwar zu dem Schluss,
dass es für mich kein Rad geben wird und ich den Radsport aufgeben muss.
Im Übrigen hatte ich dem Radsport wegen Zeitmangels und vor allem des kleinen Rads schon teilweise abgeschworen.
Aber dank eines guten Freundes, der den Radsport wettkampfmäßig betreibt,
konnte ich nicht vergessen und nicht aufhören, von schneller Fahrt auf der Straße, Abfahrten im rauen Gelände und dem stechenden Bergwind im Gesicht zu träumen.
Am Ende stellte ich jedoch fest, dass sich auch ein gewöhnlicher Sterblicher einen Rahmen nach Maß anfertigen lassen kann
und dass der Rahmen bei den heutigen Technologien und Trends gar nicht so extrem groß sein muss, wie ich erwartet hatte.
Preislich gehört ein solches Rad dann zwar in die Kategorie der Profiräder, aber auch qualitativ, und es ist eine Investition fürs ganze Leben.
-
meine Anforderungen an ein neues Rad, und wenn schon, dann ein ordentliches:
- Mountainbike, also MTB
- Rahmen 26", also 64 cm
- 29"-Laufräder
- Doppelwandfelgen
- lange Kurbeln an den Pedalen
- langer Vorbau und breiter Lenker
- Vorderradgabel gefedert, hinten nicht
- Scheibenbremsen
- Trigger-Schalthebel
- Hörnchen lang und dick
- Deore-Ausstattung
-
Nicht jeder bevorzugt Scheibenbremsen, und so habe ich mir das Für und Wider aufgeschrieben:
- sie bremsen gut, unabhängig vom Wetter
- präziseres Bremsen
- weniger Wartung
- im Gelände nicht reparierbar
- es genügt weniger Kraft zum Bremsen
- verkraftet längeres Bremsen besser, daher für Abfahrten geeignet
- Achtung! Die Bremskraft wird von der Nabe über die Speichen auf die Felge übertragen
Auspacken des Rads:
Das ausgepackte, zerlegte Rad:

Das zusammengebaute Rad:

Vergleich des alten Rads LeaderFox Evolution mit dem neuen Duratec Torrein C1 29inch:

Bremsscheibe:

Sattel WTB Speed V Comp (Maße 142 mm × 265 mm, Gewicht 380 g) mit Oversize-Sattelstütze Truvativ:

Die Kurbeln mit Kettenblättern sind Shimano Deore XT, FCM 770-10sp/9sp, 180 mm, 44-32-22T.
Umwerfer Shimano Deore SLX für Anlötsockel.

Hinterrad mit Kassette Shimano Deore CS-HG, 11-32T
Die Schalt- und Bremshebel passen nicht perfekt zueinander.
Deshalb habe ich zuerst ihre Reihenfolge getauscht, um besser an die Schalthebel zu kommen.
Aber am Ende habe ich sie, um genug Platz für die Hände zu haben,
weiter zur Lenkermitte geschoben, und um sie noch weiter schieben zu können, bin ich zur ursprünglichen Reihenfolge zurückgekehrt.



Die endgültige Anordnung am Lenker einschließlich der Halterung für den Openmoko Neo FreeRunner mit Navigation.
Die beste Karte ist OpenStreetMap und die Version für Wanderer und Radtouristen ist die OSM MTB Karte
der Tschechischen Republik.
Da der Rahmen besonders groß ist, sind die Rohre nicht leichtgebaut und am Steuerkopf gibt es noch Verstärkungen.

Ein ordentliches Hinterradschutzblech, also eines, das bis hinunter zur Nabe reicht, ist für 29"-Laufräder nicht zu bekommen.
Deshalb musste ich lösen, wie ich die Befestigung eines Schutzblechs für 26"-Laufräder anpasse.
Wie ich es gelöst habe, ist auf dem Bild zu sehen:

PS: Ohne die Bestellung eines Anlötsockels für das Schutzblech hat ein ordentliches Schutzblech auch nichts, woran es befestigt werden könnte.
Sie können auch Anlötsockel für anderes Zubehör bestellen.
Dank des großen Rahmens merkt man gar nicht, dass am Rahmen 29"-Laufräder verbaut sind, und das Rad sieht irgendwie ganz normal aus,
bis man es mit anderen vergleicht.
Das Rad hat mehr Massenträgheit, was eine Eigenschaft von 29"-Laufrädern ist, und sie haben auch weniger Rollwiderstand.
Etwas trägt auch dazu bei, dass das Rad neu und daher noch hervorragend geschmiert ist. Das Rad fährt also völlig "von selbst".
Bei den ersten Fahrten musste ich mich auch daran gewöhnen, dass ich viel höher sitze und damit auch einen höheren Schwerpunkt habe,
was ein seltsames Gefühl ist, so als säße man zum ersten Mal auf einem Rad.
Auch die ganze Sitzposition auf dem Geschütz ist völlig anders, ich krümme und ducke mich nicht mehr so sehr und kann die Arme ausstrecken.
Es fährt sich darauf einfach wunderbar.
Auf gutes Crossen und gute Geschwindigkeiten und wenige Stürze auf die Schnauze!
Artikel zu einem ähnlichen Thema
Interaktive Karten der Rennstrecken der Jičínská cykloliga
Wie man trainiert und regeneriert
Wie sich ein Sportler richtig ernähren sollte
Meine Radsaison 2013
Rennrad Canyon Roadlite AL 6
Radfahren
Newsletter
Wenn Sie daran interessiert sind, gelegentlich Neuigkeiten per E-Mail zu erhalten.
Sie können sich registrieren, indem Sie Ihre E-Mail-Adresse eingeben
News-Abonnement.
+