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Radfahren

13. August 2010

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Radfahren

Radfahren gehört zu meinen liebsten Sportarten. Angesichts des Verkehrs auf der Straße bevorzuge ich wenig befahrene Strecken oder Waldwege, deshalb fahre ich in den Bergen und Wäldern mit dem Mountainbike. Ich fahre gerne Strecken, die richtig rau sind, aber eher bergab, und den Berg fahre ich lieber auf einem guten Weg oder auch auf der Straße hinauf.

Derzeit habe ich das Rad mit einer Halterung für den FreeRunner aufgerüstet
und mit Hilfe des GPS, das im FreeRunner steckt, und der Karten von Open Street Map traue ich mich schon auf unbekannte Wege.

Meine Lieblingsstrecken sind:

Ich fahre ein schon älteres, aber gut ausgestattetes und hervorragend gewartetes Rad der Marke Leader Fox. Es handelt sich um ein Rad mit 22"-Rahmen, was der größte serienmäßig gefertigte Rahmen dieses Herstellers ist, aber trotzdem ist das Rad für mich schon klein. Auf Doppelwandfelgen und Vorderradfederung lasse ich nichts kommen. Außerdem muss ich Schaltung und Bremsen immer ordentlich eingestellt haben. Ich fahre grundsätzlich mit Schutzblechen. Das vordere ist aus gehärtetem Kunststoff. Beim hinteren Schutzblech verlange ich, dass es lang ist, und zwar so, dass es bis zum unteren Teil des Rahmens reicht, denn sonst setzt sich der vordere Umwerfer zu.

großes Mountainbike
Rad Leader Fox

Radsport-Comeback

Da ich kein armer Schlucker von Student mehr war, beschloss ich im Jahr 2010, um jeden Preis ein ordentliches Rad für mich zu kaufen, damit ich wieder anfangen kann zu fahren. Und so schaffte ich mir 2011 ein neues Rad Torein von Duratec mit maßgefertigtem Rahmen und 29-Zoll-Laufrädern an und kehrte so zum Radsport zurück.

Radsport 2011

Das neue Rad:
Duratec Torain

Im Jahr 2011 betrachtete ich mich als Anfänger und so begann ich gemütlich. Dadurch, dass ich jedoch schon früher regelmäßig Rad gefahren war, begann sich der Körper schnell anzupassen. Ich begann zwar gemäßigt, aber regelmäßig zu trainieren. Dank dem Radfahrer, Trainer und Bodybuilder Martin Háze erfuhr ich auch, dass auch die Ernährung wichtig ist, was besonders beim ständigen Training zu merken war. Das Saisonende beschloss ich dann mit der Teilnahme am Straßenzeitfahren in Bělá pod Bezdězem (auf dem Mountainbike).

Im Herbst beschloss ich, damit der Körper nicht faulenzt, mit dem Krafttraining anzufangen. Nichts ist eben perfekt und so ist der Körper am Ende der Radsaison in Dysbalance, und deshalb ist es gut, den Körper wieder geradezurücken. Ich kaufte mir also Hanteln, konkret ein 50-kg-Set mit großer Stange und zwei Kurzhanteln. Und über den Winter widmete ich mich dem Krafttraining. Im November war das Wetter jedoch noch dem Radfahren günstig und so brach ich um die Mittagszeit bei schönem Wetter mit dem Rad auf. Dann wurde es kälter und es fiel Schnee, was sich ebenfalls nutzen ließ. Wenn Zeit war und das Wetter passte, ging ich Ski fahren. Ich musste mir nur neue Stöcke kaufen. Und in meiner Länge werden wohl nur noch teure Carbonstöcke gemacht :-(. Mit dem Rest der Skiausrüstung war es allerdings elend. Außerdem wird in meiner Stadt, der Wiege des Skisports, die Pflege der Loipen von Jahr zu Jahr schlechter. Im Winter begann ich auch, in die Sauna zu gehen, und zwar regelmäßig, und fand ziemlich Gefallen daran. Das alles könnte man als eine Art leichte Wintervorbereitung bezeichnen.

Radsport 2012

Im Frühjahr 2012 drängte es mich nicht besonders aufs Rad hinaus. Ich war nicht sonderlich abgehärtet und hatte auch keine Kleidung für kaltes Wetter. Aufs Rad stieg ich so erst im März, immer um die Mittagszeit, wenn schönes, warmes Wetter war.

Nach und nach begann ich zu trainieren und dann auch mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Und auch nach der Arbeit zu trainieren.

Zum ersten Rennen der Saison eilte ich nicht, denn ich hatte ohnehin nicht viel trainiert. Das erste Rennen absolvierte ich im Mai, das Wetter war ruhig, aber ziemlich kalt, etwa 9 Grad, und bedeckt. Es handelte sich um ein Straßenzeitfahren aus der Serie JCL.

Die JCL gefiel mir, denn alle Rennen dieser Serie sind in meiner Umgebung, zudem sind es Zeitfahren, also kurze Rennen. Sie finden an Werktagen statt und so fahre ich mit dem Rad direkt von der Arbeit hin. Anders als bei MTB-Rennen habe ich so das Wochenende frei. MTB-Halbmarathons machen mir zwar mehr Spaß, aber sie dauern länger, worüber ich einerseits auch froh bin, andererseits muss ich wegen der Anstrengung mit dem Auto hinfahren. Außerdem sind sie am Wochenende, also schlage ich mit einem Rennen das halbe Wochenende tot.

In der näheren Umgebung schloss ich besonders einen Teich ins Herz und so begann ich schwimmen zu gehen. Ich kaufte mir gleich eine Schwimmbrille und begann regelmäßig zu gehen. Am Ende war ich ständig dort, wenn es schön war. Zum Rad ist das eine perfekte Ergänzung. Außerdem ist es nicht gut, ständig Rad zu fahren, sondern den Beinen freizugeben, damit sie regenerieren können. Statt eines Trainings auf dem Rad in der Hitze, wenn man schwitzt, dass es einem nur so herunterläuft, fuhr ich nach der Arbeit zum Teich, um mich abzukühlen und zu entspannen; an einem solchen Tag fuhr ich nur 30 km. Insgesamt verbrachte ich sehr viel Zeit am Wasser und schwamm üblicherweise 2 Stunden.

Einmal fuhr ich eine Strecke zwischen zwei Teichen, wo ich schwimmen ging und dann weiterfuhr; insgesamt fuhr ich an dem Tag 65 km.

Die Saison beendete ich wieder mit dem Rennen in Bělá pod Bezdězem und dem Novopacký Halbmarathon, Strecke 51 km Angesichts des guten Wetters fuhr ich Ende September noch zwei Rennen.

Im November nutzte ich noch die Chance, ein gebrauchtes Rennrad zu kaufen, das meinen Anforderungen entsprach, einen guten Preis hatte und vor allem die passende Größe für mich, also zögerte ich nicht und kaufte
Canyon Roadlite AL 6

Im November schaffte ich damit noch weitere 600 km.

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Mountainbike Duratec Torain C1 29 Zoll
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